| Glasotronik Allgemeine Informationen zu Konzept, Entwicklung und Programm Das Glasotronik-Ensemble wurde 1990 anläßlich einer von der Stadt Langen in Auftrag gegebenen Komposition Lineamente von Andreas H.H. Suberg gegründet und kann heute auf über 16 Jahre intensiver Konzerttätigkeit zurückblicken. Bildnerische Ergebnisse der Arbeit im Themenfeld Glas wurden erstmals 1992 mit einer Ausstellung der Galerie Patio, Neu-Isenburg, fokussiert. Neben der Teilnahme an internationalen Festivals (u.a. Internationale Ferienkurse Darmstadt; Tage für Neue Musik, Darmstadt; Internationale Percussiontage, Maintal; Internationale Kunstmesse, Moskau; 25. Deutscher Evangelischer Kirchentag, München; Tage für Neue Musik, Bad Vilbel; Herrensitzspektakel, Niederlande; Art Cologne, Köln) dokumentieren zahlreiche Rundfunk- und Fernsehmitschnitte bzw. -produktionen (HR II, FFH, SWF III, ARD, Hessen 3, BR 3, RTL Plus, Südwest 3, Eins Plus, BR II, WDR 3) sowie Ausstellungen (u.a. Galerie Patio, Neu-Isenburg; Galerie Alte Mühle, Bad Vilbel; Leopold-Hoesch-Museum, Düren) die Arbeit des Ensembles. 2004 sendete der Bayerische Rundfunk (BR2) das Rundfunkportrait Andreas H.H. Suberg und seine Glasotronik von Florian Hauser. 2005 präsentierte das Ensemble Glasotronik seine Arbeit in einer synästhetisch und multimedial angelegten Veranstaltungsreihe Colis fragile mit Ausstellung, Workshops und Konzert im Leopold-Hoesch-Museum, Düren. Unter dem Motto Vorsicht zerbrechlich folgte 2006 auf Einladung des WDR eine Mitschnitt-Produktion im Funkhaus des WDR in Köln, die im Juni 2006 im Rahmen der Sendung Nachtmusik im WDR 3 gesendet wurde. Am 3. November 2006 gastierte das Glasotronik-Ensemble auf der Art Cologne und brachte in einer Permanent-Performance Musik und Videos für Glas und Elektronik zur Aufführung. Die Veranstaltung wurde vom WDR 3 mitgeschnitten, Ausschnitte des Programms wurden live in der Sendung Resonanzen (WDR 3) übertragen. Im Frühjahr 2007 fand im Museum Ettlingen im Schloss erneut eine Veranstaltungsreihe mit Ausstellung, Workshops, und Konzert statt, während dieser Zeit wurden Videos, Klang- und Videoinstallationen sowie GlasKlangObjekte auf der Art Karlsruhe präsentiert. Das einzigartige Konzept des Glasotronik-Ensembles liegt in der Kombination des Werkstoffs Glas mit Elektronik. Die Klangerzeugung erfolgt durch Glasinstrumente bzw. Glasobjekte, die fast ausschließlich als Ready-mades unserer Alltagswelt entnommen sind, und deren Klänge zum Teil mit Mikrophonen verstärkt, häufig auch mit Effektprozessoren oder mit Mitteln der Computer- und Samplingtechnik bearbeitet werden. Diese Verbindung von Glas und Elektronik setzt nicht nur neue Akzente in der Materialfindung, sondern vollzieht einen Brückenschlag über den Zeitraum von ca. 5000 Jahren, also von der Erfindung des Glases, dem ältesten Kunststoff der Welt, bis hin zur Hochtechnologie unserer Tage. Das Glasotronik-Ensemble bringt in einer imposanten multimedialen Performance innerhalb der Glasobjekte-Installation zeitgenössische Kompositionen zur Aufführung, die speziell für dieses Instrumentarium geschrieben wurden; darüber hinaus sind Installationen, Musikvideos und elektronische Kompositionen, Ausstellungen, Gesprächs- und Werkstattkonzerte sowie Workshops Bestandteil der Ensemblearbeit. |
|